Förderverein prämierte die Meisterstücke 2011
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Betonwerksteinpreis für Hüseyin Öz |
Belobigung für Waldemar Burger |
Belobigung für Alexander Becker |
BWI – BetonWerk International – 2 | 2012 - Seite 210:
Einmal mehr die „Qual der Wahl“ hatte in diesem Jahr die Experten-Jury des Fördervereins der Bundesfachschule für Betonwerker (FBB), der für die Prämierung der Meisterstücke 2011 verantwortlich zeichnet. Denn was die Absolventen des letztjährigen Meisterjahrgangs an der Ferdinandvon-Steinbeis-Schule für Betonwerker in Ulm am Ende ihrer Ausbildung mit Beton gestaltet hatten, entsprach voll und ganz dem mit dem alljährlich ausgelobten Betonwerkstein preis verbundenen Ziel – nämlich neben der handwerklichen Präzision insbesondere auch die Design- und Gestaltungsvielfalt des Werkstoffs Beton herauszustellen.
Breites Spektrum an hervorragenden Meisterstücken
Das Spektrum der Meisterstücke reichte von einer Badewanne und einem Waschtisch über ein Sitzmöbel fürs Freie und eine Freitreppe bis hin zu einem Werbeschild mit Firmenlogo sowie einem Pokertisch aus Beton. Die klassische Betonstein-Technologie kam dabei ebenso zur Anwendung wie der Einsatz moderner Materialien und Techniken, etwa in Form von Hochleistungsbetonen wie Flowstone oder Nanodur. Da sämtliche Meisterstücke neben der hohen handwerklichen Qualität auch alle ihren ganz eigenen Charme aufwiesen, entschloss sich die Jury nach intensiven Beratungen in diesem Jahr neben einem ersten Preis auch zwei gleichwertige Belobigungen auszusprechen.
Der Betonwerksteinpreis für Gestaltung 2011 ging an Hüseyin Öz aus Leutkirch für seinen „i-Pad Tower“. Mit seiner besonders gelungenen Kombination von Form und Funktion sowie seiner handwerklichen
Perfektion überzeugte er die Jury voll und ganz. Der elegant geschwungene Standfuß mit dem integrierten Tablet-PC wirkt nicht nur ungemein leicht, er ist zudem in alle Richtungen drehbar und verfügt über eine farbige Glasfaserbeleuchtung: Eine echter Eyecatcher!
Waldemar Burger aus Andernach erhielt die Belobigung der Jury für seinen „Couchtisch“, einen wie er es bezeichnete „Beitrag zur Gemütlichkeit“. Denn auch wenn der Tisch mit seiner filigranen Form überaus
modern wirkt, so schafft er mit seinen Farbund Lichteffekten dennoch eine wohnliche Atmosphäre. Bei der zweiten Belobigung, der „Kücheninsel“ von Alexander Becker aus Flieden, beeindruckte die Jury neben der funktionalen Formgebung insbesondere der Materialmix, d. h. die gelungene Kombination von Beton und Holz. Handwerkliche Präzision und die vorbildliche interdisziplinäre Zusammenarbeit mit einem Schreiner macht das Möbelstück in der Tat zu einer „Insel der Glückseligen“.